Zuschuss bei Sicherung vor Einbrüchen

von SweetHome GmbH (Kommentare: 0)

Immer öfter berichten die Zeitungen über die ansteigende Anzahl an Einbrüchen in deutschen Haushalten. Durchaus ein Motivationsgrund die Haustür und weitere Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Der Haken ist oft der preisliche Aufwand bei einer solchen Aufrüstung.

Seit dem 19.11.2015 können wir nun auf einen Zuschuss hoffen, wenn Ihre Haustür einbruchsicher ist.

Wem steht der Zuschuss zu?

Den Zuschuss können folgende Personen beantragen:

  • Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses mit maximal 2 Wohneinheiten oder einer Wohnung,
  • Ersterwerber eines sanierten Ein- oder Zweifamilienhauses oder einer sanierten Wohnung,
  • eine Wohnungseigentümergemeinschaft aus Privatpersonen.
  • Mieter, die die Zustimmung des Vermieters zur Umbaumaßnahme haben.

Welche Umbaumaßnahmen werden gefördert?

Die Liste der geförderten Einbruchschutzmaßnahmen ist lang. Dazu gehören:

  • Einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren nach dem Standard DIN EN 1627 oder besser
  • Nachrüstsysteme für Haus- und Wohnungseingangstüren (wie zum Beispiel Türzusatzschlösser, Querriegelschlösser mit/ohne Sperrbügel)
  • Nachrüstsysteme für Fenster (beispielsweise aufschraubbare Fensterstangenschlösser, drehgehemmte Fenstergriffe, Bandseitensicherungen, Pilzkopfverriegelungen)
  • Einbruchhemmende Gitter und Rollläden
  • Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen (zum Beispiel Kamerasysteme, Panikschalter, Personenerkennung an Haus- und Wohnungstüren, intelligente Türschlösser)
  • Türspione
  • Baugebundene Assistenzsysteme (wie (Bild-)Gegensprechanlagen, Bewegungsmelder, Beleuchtung, baugebundene Not- und Rufsysteme)

Wie hoch ist Ihr Zuschuss bei der Tür?

Der Zuschuss beläuft sich auf 10,0% der anfallenden Kosten, jedoch maximal 1.500 Euro pro Wohneinheit. Seit dem 1 April 2016 besteht durch das Programm "Altersgerecht Umbauen (159)" außerdem die Möglichkeit auf zinsgünstige Kreditvarianten zur Finanzierung von Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz.

Sie können also Ihre Einbruchschutzmaßnahmen mit einem altersgerechten Umbau wie beispielsweise breitere oder barrierefreie Tür, kombinieren und so sogar einen "Kombi-Antrag" stellen.

Quelle: www.immonewsfeed.de

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