Berg am Laim: Neues Quartier hinter dem Ostbahnhof

von SweetHome GmbH (Kommentare: 0)

Ein komplett neues Quartier entsteht auf dem rieseigen Industriegelände hinter dem Ostbahnhof. Auf dem ehemaligen Werksflächen von Pfanni sowie der einstigen Züdapp Werke soll ein buntes Wohn- und Arbeitsviertel Münchner aus allen möglichen Werdegängen zusammenbringen.

Dabei wird stets der bunte und rustikale Charakter des Industriegebiets durch bauliche Elemente wir beispielsweise große Fenster, und Loftgrundrissen erhalten.

Herzstück des neuen Quartiers wird ein 24 Stöckiger Wohnturm mit Hostel Zimmern im unteren Teil und ein Hotel der Marke Adina in den oberen 16 Stockwerken mit der Lobby im 13. Stock.

Die Projektentwicker von Otec haben sich bei der Belegung des Turms bewusst gegen Wohnungen und Büros entschieden. Dies hatte laut dem Projektleiter Eric Heppt zwei vordergründliche Gründe:

„Zum einen denke die Familie Eckert (als Grundstücks Eigentümer) ohnehin nicht an einen Verkauf;

zum anderen ist es uns wichtig, Leben ins Quartier zu bringen.“

Auf dem als aktuell bekannten „Kultfabrik“, oft auch „Kunstpark-Ost“ genannten Areal, auf dem sich wöchentlich tausende Partygänger und Konzertbesucher tummeln, soll ein vollwertiges Wohnviertel entstehen.

Dennoch soll es im künftigen Werksviertel keinesfalls an Nachtleben und Unterhaltung fehlen. Die Veranstaltungseinrichtungen Nachtkantine, Tonhalle und Technikum sollen alle erhalten bleiben. Des Weiteren entstehen zwischen den Bürohäusern im Viertel Flächen für den lokalen Einzelhandel, Ateliers, Musik Proberäume und ein Biergarten, sowie reichlich Grünfläche für Beschäftigte.

Nahe der Anzinger Straße, am Rand des Werksviertels entstehen außerdem rund 1500 Wohnungen.

Aus der aktuellen Partymeile soll nun künftig ein dynamisches Wohn- und Arbeitsviertel werden, dass vor allem kreative Agenturen sowie Internet- und Medienunternehmen beherbergen soll.

Hierfür richtet Otec in Zusammenarbeit mit der Stadt München ein Gründerzentrum ein. Die Flächen sollen von der Stadt und vom Staat Bayern direkt betrieben werden. Man erhofft sich so, Jungunternehmen in München zu halten und Abwanderungen nach Berlin zu reduzieren.

Genauere Pläne für das Bauvorhaben finden Sie unter: http://werksviertel.de/de/

Quellen: Immobilien Zeitung, Süddeutsche Zeitung Online, werksviertel.de (online)

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