Bonität

Der Begriff Bonität kann auch mit Kreditwürdigkeit beschrieben werden. Die Bonität ist eine Eigenschaft, die sowohl natürliche Personen als auch juristische Personen aufweisen können. Die Bonität stellt die wichtigste Grundvoraussetzung für die Vergabe eines Kredites bzw. Darlehens dar. Personen, die über eine gute Bonität verfügen können sich bedeutend einfacher Kredite verschaffen. Die Kreditinstitute selbst oder sogenannte Rating-Agenturen übernehmen die Ermittlung der Kreditwürdigkeit einer Person. Es erfolgt eine Prüfung, wie die Einholung von Bankauskünften, SCHUFA Anfragen und Auskünften von Wirtschaftsauskunfteien. Die Forderungen von Basel II bilden die Grundlage, dass immer mehr Kreditinstitute ein internes Rating System einsetzen. Dabei spielt die Ausfallwahrscheinlichkeit eine wesentliche Rolle. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen der persönlichen und der wirtschaftlichen Kreditwürdigkeit. Bei der wirtschaftlichen Kreditwürdigkeit wird vor geprüft, ob der Kreditnehmer wirtschaftlich in der Lage ist den Kredit zurückzuzahlen. Die persönliche Kreditwürdigkeit bewertet die Zuverlässigkeit der Person auf Grundlage vorheriger Kredite und anderer Verpflichtungen.

Zuletzt aktualisiert am 26.11.2015 von SweetHome GmbH.

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