Bewirtschaftungskosten

Grundsätzlich versteht man unter dem Begriff „Bewirtschaftungskosten“ die Ausgaben die nötig sind um eine Immobilie zu unterhalten bzw. die Kosten für den laufenden Betrieb. Hierzu gehören beispielweise die Heiz- und Stromkosten, Verwaltungskosten, Versicherungen und Grundsteuern. Dabei muss man aber zwischen den umlagefähigen und den nicht umlagefähigen Bewirtschaftungskosten unterscheiden. Für den Einfamilienhausbesitzer spielt der Unterschied in der Regel keine Rolle, wenn er das Haus selbst bewohnt, denn er muss alle Kosten selbst tragen. Anders sieht es bei Immobilien aus die vermietet werden. Zu den umlagefähigen Bewirtschaftungskosten gehören z. B. Straßenreinigungsgebühren und die Gebühren für die Müllabfuhr. Diese Kosten können dem Mieter in Rechnung gestellt werden. Die nicht umlagefähigen Bewirtschaftungskosten müssen vom Eigentümer selbst getragen werden und können nicht auf den Mieter übertragen werden, so z. B. die Instandhaltungsrücklagen oder das Modernisierungsrisiko.

Zuletzt aktualisiert am 26.11.2015 von SweetHome GmbH.

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