Beurkundungspflicht

Für bestimmte Verträge schreibt der Gesetzgeber eine notarielle Beurkundung vor, wie beispielweise bei Grundstücksgeschäften. Auch bei einem reinen Grundstückskaufvertrag ist eine notarielle Beurkundung nötig. Man spricht in diesem Zusammenhang von der Beurkundungspflicht. Sollte eine Beurkundungspflicht bestehen und diese wird nicht durchgeführt, so ist der geschlossene Vertrag nichtig. Dies gilt auch, wenn der Vertrag falsch beurkundet wurde. Die Beurkundung selbst erfolgt vor dem Notar bei dem alle beteiligten Parteien erscheinen. Der Notar verfasst die Urkunde nach dem Willen der Parteien. Er muss diese über die Tragweite des Geschäftes aufklären und die Urkunde den Anwesenden vorlesen. Dabei können jederzeit noch Änderungen im Vertrag vorgenommen werden, allerdings nur in Abstimmung mit allen beteiligten Parteien. Mit Unterschrift der Parteien und des Notars wird die Beurkundung rechtskräftig. Die notarielle Urkunde ist der Beweis für die beurkundete Erklärung.

Zuletzt aktualisiert am 26.11.2015 von SweetHome GmbH.

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Zurück