Auflassungsvormerkung

Wenn Käufer und Verkäufer sich über den Kauf einer Immobilie und eines Grundstückes geeinigt haben, so erfolgt in der Regel zunächst der Kaufvertrag. Doch allein durch den Abschluss eines Kaufvertrages wird der Käufer kein Eigentümer der Immobilie bzw. des Grundstücks. Eigentümer wird er erst zudem Zeitpunkt, wenn er auch als Eigentümer in das Grundbuch eingetragen wird. Doch diese eigentliche Eintragung im Grundbuch, kann mitunter eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Der Notar hat die Möglichkeit, die Auflassung im Grundbuch vormerken zu lassen und schützt somit die Interessen des Käufers bzw. des neuen Eigentümers. Die Auflassungsvormerkung gilt bis zur endgültigen Umschreibung im Grundbuch. Sie wird innerhalb der Abteilung II des Grundbuchs eingetragen und schützt den Käufer davor, dass der Verkäufer beispielweise das Grundstück bzw. die Immobilie an einen weiteren Interessenten verkauft oder es unter Umständen mit Grundpfandrechten, die mit dem Erwerb der Immobilie/des Grundstückes nicht im Zusammenhang stehen, belastet.

Zuletzt aktualisiert am 26.11.2015 von SweetHome GmbH.

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