Aufgebotsverfahren

Der Zweck des Aufgebotsverfahrens im Bereich des Immobilienrechts liegt in der Klärung der Eigentumsverhältnisse, dem Ausschluss unbekannter Berechtigter oder der Kraftloserklärung von wichtigen Dokumenten, wie zum Beispiel Hypothekenbriefen. Bei dem Aufgebotstermin, der auf Antrag vom zuständigen Amtsgericht festgesetzt wird, haben z.B. ehemalige Eigentümer oder Nutzungsberechtigte einer Immobilie, die letzte Möglichkeit, sich zu melden und Ihre Rechte und Ansprüche geltend zu machen. Geschieht dies nicht, dann werden Eigentumsverhältnisse und Urkunden, im Sinne des Antragstellers, für nichtig erklärt. In der Regel bleibt einen Monat nach dieser Ausschlusserklärung, um Widerspruch einzulegen.

Zuletzt aktualisiert am 26.11.2015 von SweetHome GmbH.

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