Abgeld (Disagio)

Abgeld ist im Prinzip die deutsche Übersetzung zu dem lateinischen Begriff Disagio. Grundsätzlich versteht man darunter eine bestimmte Summe, die vom Nennwert eines Kredites bzw. eines Darlehen abgezogen wird. Bei der Auszahlung des Kredites wird dieser Betrag direkt abgezogen. In der Regel wird ein vereinbartes Disagio in einem Prozentsatz angegeben. Das Abgeld kann vereinbart werden, ist jedoch kein muss. Unter gewissen Umständen kann ein Disagio von Vorteil sein. Handelt es sich beispielweise um eine Immobilie, die anschließend vermietet wird, so kann das Abgeld im Jahr der Auszahlung als Werbungskosten geltend gemacht werden. Jedoch müssen hierfür die steuerlichen Rahmenbedingungen erfüllt werden. Manchmal kann man auch einen günstigeren Zinssatz erzielen, wenn man sich mit einem Disagio einverstanden erklärt. Dies wirkt sich natürlich positiv auf die spätere Belastung während des Rückzahlungszeitraumes aus. Grundsätzlich kann man jedoch sagen, das sich das Abgeld für Selbstnutzer einer Immobilie nur selten auszahlt.

Zuletzt aktualisiert am 26.11.2015 von SweetHome GmbH.

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